Landnacht

Für Höfe, Weingüter und alle Betriebe mit freier Fläche

Aus einer freien Wiese wird ein Stellplatz.

Ein Schild mit QR-Code am Hoftor, und Ihre Gäste checken selbst ein. Ohne Grundgebühr, ohne Vertragslaufzeit, ohne dass Sie danebenstehen müssen.

In einer Minute erklärt

Ist das überhaupt etwas für mich?

Wahrscheinlich, wenn Sie diese drei Sätze abnicken können:

Mehr braucht es nicht. Toilette, Dusche, Strom, Wasseranschluss: alles schön, nichts davon Bedingung. Ein Wohnmobil bringt Bett, Küche und Bad mit — die meisten Gäste suchen genau das, eine ruhige Wiese und sonst nichts.

Was Sie doch haben, tragen Sie ein: Strom, Frischwasser, ein WC, WLAN. Es steht dann auf Ihrer Seite. Und wenn es kein Frischwasser gibt, sagen wir es Ihren Gästen ausdrücklich, damit niemand mit leerem Tank ankommt. Die meisten Betriebe bei uns haben drei bis fünf Plätze und vermieten sie nebenbei — niemand baut dafür einen Campingplatz.

Was es kostet

0 €

Grundgebühr im Monat

Erst ab 4 Plätzen erheben wir eine Grundgebühr von 9,90 € im Monat.

Aktion

29,90 €0 €

Einrichtung und Schilder

Einrichtung geschenkt für die ersten 50 Betriebe

nur bis 31. Dezember 2026

5,90 %

plus 35 Cent je Buchung

Der Aktionspreis gilt für alle, die sich bis dahin anmelden — auch wenn Sie erst später live gehen.

Was eine Nacht kostet, legen Sie selbst fest. Wir verdienen nur, wenn Sie verdienen: Nehmen Sie zum Beispiel 18 €, behalten wir 1,41 € ein. Steht einen Monat lang niemand bei Ihnen, zahlen Sie nichts.

Weitere Abzüge gibt es nicht. Die Kartengebühr, die Stripe für die Zahlung berechnet, ist darin bereits enthalten — sie wird uns belastet, nicht Ihnen. Von diesen 18 € kommen bei Ihnen 16,59 € an.

Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Kündigungsfrist. Wenn es Ihnen nicht gefällt, schalten Sie Ihren Betrieb ab — die Plätze sind sofort nicht mehr buchbar.

Wie es abläuft

Landnacht-Schild mit QR-Code an einem Holzpfosten am Hoftor, dahinter ein Wohnmobil vor dem Hof in der Abenddämmerung
Das Schild an der Einfahrt. Sie bekommen es als Druckvorlage, der Gast scannt es und bucht.
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    Sie melden sich an

    Name, Adresse, fertig. Wir schicken Ihnen einen Anmeldecode per E-Mail — ein Passwort brauchen Sie nicht.

  2. 2

    Sie richten Ihre Plätze ein

    Wie viele, wie lang, mit oder ohne Strom. Dazu Ihr Preis pro Nacht und ab wann Gäste anreisen dürfen. Eine Liste führt Sie Schritt für Schritt durch und erklärt jeden Punkt. Etwa zehn Minuten.

  3. 3

    Sie verbinden Ihr Bankkonto

    Über Stripe, unseren Zahlungsdienstleister. Das Geld geht damit direkt an Sie und nicht über ein Sammelkonto von uns. Die Prüfung macht Stripe, nicht wir.

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    Wir schauen einmal drauf und schalten frei

    Ein Blick, ob alles plausibel ist. Danach bekommen Sie Ihre Schilder als Druckvorlage — eines für die Einfahrt, und je Platz eines, wenn Sie welche aufstellen wollen.

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    Der erste Gast kommt

    Er scannt am Hoftor oder hat Wochen vorher reserviert. Er zahlt und bekommt seine Platznummer. Sie sehen die Buchung auf dem Handy. Anwesend sein müssen Sie nicht.

Was Sie nicht selbst machen müssen

Das Meiste an einem Stellplatz ist nicht die Wiese, sondern der Papierkram drumherum. Den übernimmt das System.

Die Plätze zusammenschieben

Jeden Abend ordnen wir die Buchungen der nächsten Tage neu, damit möglichst wenige Plätze halb belegt bleiben. Aus denselben drei Plätzen werden so mehr verkaufte Nächte. Der Gast erfährt seine Nummer am Vorabend, wenn nichts mehr verrutscht.

Das geht, solange alle Ihre Plätze gleich viel kosten. Nehmen Sie für einzelne Plätze einen Aufschlag, schalten wir es für Sie ab — sonst bekäme ein Gast über Nacht einen anderen Platz, als er bezahlt hat.

Absagen abwickeln

Gäste können Wochen im Voraus reservieren. Sagt einer rechtzeitig ab, erstatten wir automatisch, schreiben die Gutschrift mit fortlaufender Nummer — und geben unsere Gebühr mit zurück. Eine Absage kostet Sie also nichts ausser der Nacht.

Ihre Buchhaltung mitschreiben

Jede Zahlung erzeugt einen Beleg auf Ihren Namen, mit dem richtigen Steuersatz je Position. Einmal im Monat bekommen Sie unsere Rechnung über die einbehaltene Vergütung — in Deutschland mit ausgewiesener Umsatzsteuer, in Österreich im Reverse-Charge-Verfahren. Was Ihr Steuerberater braucht, liegt bereit.

Ihre Seite pflegen

Sie bekommen eine eigene Seite mit bis zu drei Fotos, Ihrer Ausstattung, Ihren Zeiten und Ihrer Platzordnung. Wer in der Nähe nach einem Stellplatz sucht, findet Sie dort — wenn Sie das wollen.

Die Platzordnung schreiben

Ruhezeit, Hunde an der Leine, kein offenes Feuer, Grauwasser nicht in die Wiese: Sie klicken sich Ihre Regeln aus Vorlagen zusammen und ergänzen, was bei Ihnen besonders ist. Der Gast muss sie beim Buchen bestätigen.

Freihalten, wenn Sie die Fläche brauchen

Erntewoche, Familienfeier, nasse Wiese: Sie sperren einzelne Plätze für einen Zeitraum, auch ohne Enddatum. Gebucht werden kann dann nichts mehr — bereits bezahlte Buchungen bleiben aber stehen.

Was Betriebe uns oft fragen

Zum Aufklappen. Die Antwort steht ausgeschrieben da — wir sparen uns hier keine Auskunft, nur den Platz.

Muss ich abends da sein?

Nein. Genau dafür ist das Schild da. Der Gast checkt selbst ein, zahlt selbst und bekommt seine Platznummer aufs Handy. Sie erfahren es, müssen aber nichts tun.

Wann bekomme ich mein Geld?

Der Gast zahlt an Sie, nicht an uns — es gibt kein Sammelkonto, auf dem Ihr Geld zwischenlagert. Die Auszahlung läuft über Stripe direkt auf Ihr Konto, sieben Tage nach der Zahlung; danach täglich und automatisch. Die sieben Tage sind ein Puffer für Erstattungen und frühe Widersprüche — den ganzen Zeitraum, in dem eine Kartenrückbuchung möglich ist, decken sie nicht.

Was ist, wenn ein Gast das Geld zurückbucht?

Das kommt selten vor, aber es kommt vor: Ein Gast widerspricht der Kartenzahlung bei seiner Bank. Dann holt sich Stripe den Betrag zurück — auch noch Monate nach der Nacht, die Frist setzen die Kartenorganisationen. Der Betrag geht von Ihrem Konto ab, dazu kommt eine Gebühr von Stripe. Unsere Vergütung für diese Buchung erstatten wir Ihnen. Wir reichen die Nachweise ein, die wir haben — Beleg, Kennzeichen, Buchungs- und Zahlungszeitpunkt —, entscheiden tut die Bank des Gastes. Steht in den AGB unter Ziffer 5.

Und die Buchhaltung?

Jede Zahlung erzeugt einen Beleg mit fortlaufender Nummer und dem richtigen Steuersatz je Position — Übernachtung, Strom, Kurtaxe getrennt. Die Belege werden unveränderbar archiviert, wie es die GoBD verlangt, und Stornierungen bekommen eine Gutschrift. Dazu kommt einmal im Monat unsere Rechnung über die einbehaltene Vergütung — für Betriebe in Deutschland mit ausgewiesener Umsatzsteuer, für Betriebe in Österreich im Reverse-Charge-Verfahren ohne deutsche Umsatzsteuer. Alles jederzeit herunterladbar.

Was, wenn zwei Gäste denselben Platz buchen?

Kann nicht passieren. Das schließt die Datenbank aus, nicht ein Kalender, den jemand pflegen muss. Ist Ihr Platz belegt, kann ihn niemand mehr buchen.

Muss an jedem Platz ein Schild stehen?

Nein. Viele Höfe stellen drei gleichwertige Plätze auf eine Wiese und schrauben nichts an Pfosten. Dann stellen Sie auf freie Platzwahl um: Der Gast bekommt keine Nummer, sondern Ihren Satz, wo er hinfahren soll. Mitgezählt wird trotzdem — mehr Wohnmobile als Plätze kommen nicht herein. Ein Schild brauchen Sie nur an der Einfahrt, damit jemand ohne Reservierung überhaupt buchen kann.

Können Gäste im Voraus buchen?

Ja, das ist der übliche Fall. Bis wann kostenlos abgesagt werden darf, legen Sie selbst fest — etwa bis 18 Uhr am Anreisetag. Sagt ein Gast rechtzeitig ab, läuft die Erstattung von allein, und unsere Gebühr geht mit zurück. Danach ist die Nacht bezahlt.

Was, wenn ich die Fläche doch selbst brauche?

Ist noch nichts gebucht, sperren Sie den Platz für den Zeitraum, fertig. Steht dort schon eine bezahlte Buchung, können Sie sie absagen — aber nur mit einer Begründung im Klartext, die der Gast zu lesen bekommt. Das ist mit Absicht unbequemer als der Absageknopf des Gastes: Er übt ein Recht aus, das ihm zugesagt wurde, Sie brechen eine Zusage. Der Gast bekommt sein Geld vollständig zurück.

Muss ich mir eine Platzordnung ausdenken?

Nein. Sie klicken sie aus Vorlagen zusammen — Ruhezeit, Schrittgeschwindigkeit, Hunde an der Leine, kein offenes Feuer, Grauwasser nicht in die Wiese. Wir schlagen einen Satz vor, der für die meisten Höfe passt; Sie streichen, was nicht stimmt, und ergänzen Ihr Eigenes.

Kann ich Strom und Hunde extra abrechnen?

Strom ja — entweder im Preis enthalten oder gegen Gebühr, das stellen Sie ein. Einen Preis pro Hund können Sie ebenfalls hinterlegen. Wir raten davon eher ab: Der Betrag ist klein, und er verdirbt die Ankunft von Leuten, die mit Hund reisen und ihn sonst gern erwähnen.

Wie finden Gäste mich überhaupt?

Über Ihre eigene Seite, über das Schild am Hoftor und — wenn Sie es einschalten — über unsere Umkreissuche. Wer unterwegs ist, sucht dort nach Höfen in seiner Nähe und bekommt Ihre Entfernung angezeigt.

Ich will nicht in einem Verzeichnis stehen.

Müssen Sie nicht. Ob Ihr Hof öffentlich auffindbar ist, entscheiden Sie mit einem Schalter. Viele Betriebe wollen nur ihre eigenen Gäste abrechnen — dann funktionieren QR-Code und direkter Link, und die Suche kennt Sie nicht.

Bei uns ist Funkloch.

Dann nehmen Sie den Gast auch ohne Zahlung auf und schicken die Zahlungsaufforderung später. Der Platz gilt trotzdem als belegt, damit ihn niemand doppelt bucht.

Was ist mit Kurtaxe?

Können Sie hinterlegen. Sie wird getrennt ausgewiesen und als durchlaufender Posten behandelt — sie erhöht also nicht Ihren Umsatz und wird nicht in unsere Gebühr eingerechnet.

Muss ich mich um Technik kümmern?

Sie brauchen ein Handy oder einen Rechner mit Internet, um Ihre Plätze einzurichten und Buchungen zu sehen. Am Platz selbst braucht es nichts — kein Automat, kein Kartenlesegerät, keine Schranke.

Ausprobieren kostet nichts

Sie können sich anmelden, alles einrichten und in Ruhe ansehen, wie Ihre Seite aussehen würde. Buchbar werden Sie erst, wenn Sie es wollen und wir freigeschaltet haben.

Lieber erst reden? Schreiben Sie an hallo@landnacht.de, dann melden wir uns.